Entrümpelung

Wohnungsübergabe richtig vorbereiten

Wohnungsübergabe richtig vorbereiten – mit diesen Tipps seit ihr auf der sicheren Seite!

Nachfolgend einige wichtige Tipps für die perfekte Vorbereitung eurer Wohnungsübergabe beim Umzug in ein neues Zuhause. Damit aber alles reibungslos abläuft, werden euch diese hilfreichen Ratschläge ganz sicher helfen.

6 Vorschläge, wie ihr die Wohnungsübergabe richtig vorbereiten könnt und eurem Umzug steht nichts mehr im Weg:

  1. Die Wohnungsübergabe sollte ihr tagsüber machen.

In den zu übergebenden Wohnungen sind in den meisten Fällen schon alle Lichtquellen abmontiert, deshalb ist es in jedem Fall besser, wenn ihr die Übergabe am Tage durchführt.

  1. Die Wohnung vor dem Umzug besenrein übergeben.

Die Wohnung ist grundsätzlich in einem sauberen und besenreinen Zustand, an den ehemaligen Vermieter zu übergeben. Das bedeutet, dass ihr die Wohnung vollständig geräumt haben solltet, entweder ist das durch ein Umzugsunternehmen passiert oder ihr habt es selbst erledigt. Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang, dass ihr darauf achtet, dass der Küchen- und Sanitärbereich sehr gründlich gereinigt sein sollte. Die Fenster müsst ihr aber auf gar keinen Fall säubern!

  1. Persönliche Gegenstände aus den Wohnräumen bitte entfernen!

Achtet bitte darauf, dass ihr keine Gegenstände in der Wohnung stehen lasst. Anders ist die Sachlage, wenn das mit eurem Vermieter abgesprochen wurde. Ansonsten kann der Vermieter, die Sachgegenstände kostenpflichtig räumen lassen. Bedenkt dabei, dass der ehemalige Vermieter, euch auch auf Schadenersatz verklagen kann.

  1. Wände bitte neutral gestalten.

Der Bundesgerichtshof hat vor einigen Jahren ein Urteil erlassen, in dem es heißt, dass sich Wohnungen schlechter neuvermieten lassen, die nicht in neutralen Farben gestrichen worden sind. Bevor ihr umziehen könnt, sollten also die Wände am besten in weiß gestrichen sein, dann dürfte der ehemalige Vermieter eigentlich nichts zu bemängeln haben. Wichtig für euch ist noch in diesem Zusammenhang zu wissen, dass der Vermieter in diesem Fall, von euch dann auch keinen Schadensersatz verlangen darf.

  1. An Schönheitsreparaturen unbedingt denken.

Ein Mieter einer Wohnung ist verpflichtet, wenn dieser Punkt so im Mietvertrag verankert worden ist, die Wohnung zu renovieren und kleine Schönheitsreparaturen durchzuführen. Ist diese Klausel aber nicht in eurem Mietvertrag so verankert worden, könnt ihr die Wohnung ohne durchgeführte Renovierungsarbeiten an den ehemaligen Vermieter übergeben. Allerdings gibt es hier dennoch eine kleine Ausnahme, wenn die Wände nicht in neutralen Farben gestrichen worden sind, seid ihr verpflichtet, die Farben anzugleichen.

  1. Die baulichen Veränderungen nicht außer Acht lassen!

Bauliche Veränderungen in einer Wohnung können, in Absprache mit dem Vermieter, durch den Mieter vorgenommen worden sein. Ist dies bei euch der Fall, seid ihr verpflichtet, diese vor eurem Umzug wieder rückzubauen. Wenn der Vermieter aber die Umbauten gerne übernehmen möchte, ist ein Rückbau nicht nötig. Viele Vermieter übernehmen gut durchgeführte bauliche Veränderungen, weil dadurch die Wohnung aufgewertet wird.

Habt ihr beispielsweise eine Einbauküche in der Wohnung einbauen lassen, dann solltet ihr euch vor dem Umzug, mit dem potentiellen Nachmieter treffen. Hier kann dann besprochen werden, ob dieser die Einbauküche übernehmen möchte oder nicht. Bei einem solchen Gespräch kann also vereinbart werden, ob beide Parteien bei der eventuellen Übernahme einen Abstand vereinbaren können. Der Nachmieter wird dann einen angemessenen Preis für eure Küche zahlen. Ist der Nachmieter aber nicht gewillt, die Einbauküche zu übernehmen, dann muss die Küche ausgebaut werden.

Aber es gibt noch weitere wichtige Hinweise, die beachtet werden sollten, falls der Vermieter auf eine Wohnungsübergabe verzichten sollte.

Wenn der Vermieter auf die Wohnungsübergabe verzichtet, solltet ihr ihm trotzdem einfach einen Termin anbieten. Dann seid ihr auf der sicheren Seite, denn das Angebot für einen Termin gilt in dem Fall schon als Übergabe, auch wenn der Vermieter nicht zum angebotenen Termin erscheint. Weiterhin ist bei diesem Aspekt zu beachten, dass sowohl ihr und als auch der Vermieter, eine Person beauftragen könnt, stellvertretend die Wohnungsübergabe zu übernehmen.

Wichtig ist hierzu auch noch, dass eine Wohnungsübergabe gesetzlich freiwillig ist. Falls ein Vermieter einer Rückgabe zustimmen sollte, aber keine Übergabe durchführen will, müsst ihr das als Mieter vollends akzeptieren. In diesem Fall ist es wichtig, dass ihr ein eigenes Protokoll der Übergabe anfertigt. Dies sollte vor der Schlüsselübergabe an den Vermieter geschehen. Ihr solltet in einem solchen Fall, unbedingt Zeugen mit zur Übergabe nehmen, die sich entweder als handwerklich geschickt oder als fachkundig in Bezug auf Immobilien, erweisen.

Die Unterschrift muss vom Mieter und Zeugen getätigt werden, so bestätigen beide, welche Mängel zum Zeitpunkt des Auszuges, in der Wohnung festgestellt worden sind. Wenn durch den Vermieter im Nachhinein Mängel beanstandet werden sollten, wird er im Nachteil sein, weil er die Wohnungsübergabe ohne Grund verweigert hat. Demnach seid ihr als ehemalige Mieter der Wohnung, deutlich im Vorteil und auf der sicheren Seite.

Wichtig ist die Mitnahme eines Zeugen aber auch deshalb, weil sich die Wahrscheinlichkeit Mängel zu übersehen, dadurch minimiert. Am sinnvollsten ist es aber auch, dass ihr euch in jeder Beziehung gut vor einer Wohnungsübergabe absichert. Macht im Idealfall auch Fotos von der gesamten Wohnung, denn die können im Nachhinein sehr hilfreich sein.

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